Schlafstörungen bei Kindern

Geschrieben von:Pakimo auf . Veröffentlicht in Allgemein, Baby, Kleinkind

Wenn die Monster unterm Bett los sind …

Schlafstörungen bei Kindern (wegen Monsteralarm im Kinderzimmer) treten häufig ab dem dritten bis vierten Lebensjahr auf. In diesem Alter beginnt auch das sogenannte Märchenalter. Da kann schon einmal das große Kissen auf dem Schrank zum gefährlichen Krümelmonster werden … Vielleicht wird eine Gardine auch das eine oder andere Mal zum Gespenst.

Vielleicht haben auch Sie schon Erfahrungen mit solchen oder anderen Themen gemacht. Was kann man gegen die Monsterfabrik im Kinderzimmer unternehmen?

Schlafstörungen bei Kindern ernst nehmen …

  • Nehmen Sie die Ängste Ihres Kindes ernst und lachen Sie es keinesfalls aus. Wenn Sie ihm erzählen, dass auch Sie als Kind Angst in der Dunkelheit und vor Monstern hatten, und ihm verraten, was Ihnen damals geholfen hat, kann es seine eigenen Ängste leichter bewältigen.
  • Ab drei bis vier Jahren sollten Sie regelmäßig Märchen vorlesen. Darin werden Ängste kindgerecht aufgegriffen und bearbeitet.Da das Gute in Märchen immer siegt, kann Ihr Kind seine Ängste bearbeiten. Mehr zum Thema Märchen lesen Sie hier.
  • Schaffen Sie Ihrem Kind Einschlafrituale. Das Vorlesen einer Geschichte kann beispielsweise auch Schlafstörungen bei Kindern vorbeugen.
  • Monstermalstunde! Lassen Sie Ihr Kind das Monster malen, denn so wirkt es schon weniger schrecklich. Das Bild des Unwesens kann symbolisch in einen Brief gesteckt werden, in eine Truhe geschlossen werden oder auf eine andere passende Art und Weise verbannt werden. Vielleicht möchte Ihr Kind sogar von sich aus ein Bild malen, wie es sich gegen etwas zur Wehr setzt. (Bsp. Ritterrüstung, Superheld, …) Ihr Kind entwickelt dadurch nebenbei ein Bild von sich, wie es über die Angst siegt. Je mehr sich Ihr Kind mit seiner Angst auseinandersetzt, desto schneller verschwindet sie.
  • Hat Ihr Kind selbst einen Vorschlag, wie die Angst bekämpft werden soll? Gehen Sie unbedingt auf Ihr Kind ein. Der Kreativität Ihres Kindes sollten Sie dabei keine Grenzen setzen. Da kann auch schon mal ein alter Stock zur Zauberwaffe gegen die Gespenster werden. Unterstützend können Sie Ihr Kind natürlich fragen, was genau ihm helfen könnte, seine Monsterangst zu überwinden.
  • Wussten Sie, dass das Lieblingskuscheltier Ihres Kindes gleichzeitig ein super Beschützer ist. Hier unser Beschützertipp. Vielleicht hat Ihr Kind sogar eine ganze Armee an Kuscheltierbeschützern? Geben Sie eine Portion „Heldengeschichte“ zu den Kuscheltieren dazu und berichten Sie Ihrem Kind wie gut die Kuscheltiere auf es aufpassen werden.
  • Sollte doch einmal Monsteralarm ausgelöst werden, sollten Sie sofort zur Stelle sein. Diese Gewissheit gibt Ihrem Kind Vertrauen und Sicherheit.
  • Der Geist versteckt sich immer im Schrank … Gehen Sie mit Ihrem Kind vor dem Schlafengehen alle möglichen Verstecke gemeinsam durch und vergewissern Sie sich gemeinsam, dass die Monster nicht da sind.
  • Frische Nachmittagsluft als Gespensterschreck! Wenn Sie mit Ihrem Kind nachmittags einen ausgedehnten Spielplatzbesuch, Spaziergang oder sonst irgendeine Unternehmung einbauen, wirkt sich das nachweislich positiv auf Schlafstörungen bei Kindern aus.

Und wenn Sie Ihrem Kind einen ganz besonderen Freund an die Seite stellen wollen, empfehlen wir Ihnen unseren kleinen Pakimo. Nicht nur als kuschelweicher Freund … mit seinen langen Armen und Beinen verscheucht er garantiert jedes Monster unter dem Bett!

 

 

Hier können Sie den Artikel als PDF herunterladen: Schlafstörungen bei Kindern mehr zu diesem Thema erfahren Sie außerdem hier unter Punkt 11.

Gute-Nacht Geschichten zum Vorlesen finden Sie hier: kostenlose Geschichten zum Vorlesen. Unser Tipp für Zuhause: „Die Ohrenblümchen

 

 

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