Motivation zum Lernen

Geschrieben von:Pakimo auf . Veröffentlicht in Allgemein, Erziehung, Kindergarten, Schule / Einschulung

Mit Spaß lernen

Motivation zum Lernen TippsWenn unser Kind etwas macht, was ihm Spaß macht, ist es hoch motiviert …

Motivation zum Lernen beginnt nicht erst in der Schule, schon lange Zeit vor der Schule. Woher weiß ich, als Elternteil was genau jetzt die richtigen Herausforderungen für mein Kind sind, egal wie alt es ist? Möglicherweise ist dies für viele Eltern eine Grauzone. Wenn ein Kind schwimmen gelernt hat, sieht man, dass es schwimmt. Doch wie können Sie sich bei der Motivation zum Lernen und Konzentration sicher sein?

Schule ist kein Babykram!

Zeiten ändern sich… So wie sich die Zeiten ändern, so ändern sich auch die Anforderungen an Ihr Kind und das nicht nur in der Schule! Eine gute Schulvorbereitung ist in unserer heutigen Gesellschaft die wichtigste Grundlage, die Sie für Ihr Kind schaffen können. Auch wenn manche vielleicht skeptisch sind, so ist es eine Tatsache, dass in kürzerer Zeit immer mehr Lernstoff gepaukt werden muss. Früher musste natürlich auch gepaukt werden, jedoch wächst die Ablenkung durch Medien wie Internet, Fernsehen und andere Spielekonsolen immer weiter. So eine Ablenkung erschwert natürlich die Motivation zum Lernen. Jedoch ist auch Fakt, dass jedes Kind mit der richtigen Unterstützung durch Eltern schon frühzeitig das richtige „Lernen lernen“ kann. Um Lernen zu lernen braucht es nicht immer viel, denn bereits einfachste Alltagsmittel helfen Ihrem Kind.

Motivation zum Lernen – 12 einfache Tipps

  1. Ihr Kind motiviert sich bereits sehr gut selbst!  Finden Sie die 5 liebsten Beschäftigungen Ihres Kindes und schreiben Sie sich diese auf. Kombinieren Sie nun diese Beschäftigung einmal mit einer Tätigkeit wo sich Ihr Kind eher stärker motivieren muss. Achtung: Drohen Sie nicht damit die Lieblingsbeschäftigung zu streichen! Das demotiviert ihr Kind im schlimmsten Fall. Das Kombinieren muss echt und unmerklich funktionieren.  Einige Beispiele für Vorschulkinder und Schulkinder gibt es hier als PDF.
  2. Eine gesunde Ernährung unterstützt Ihr Kind beim Lernen!
  3. Tagesrhythmus ist wichtig, denn auch Kinder sind Gewohnheitstiere. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was das mit Lernmotivation zu tun hat? Eine ganze Menge, denn eine wichtige Grundlage um motiviert zu lernen ist auch ein gutes Maß an innerer Ruhe für Ihr Kind. Regelmäßige Bettzeiten und Mahlzeiten verschaffen Ihrem Kind die Sicherheit, dass sich Abläufe wiederholen. Zu immer wiederkehrenden Abläufen lässt sich der Mensch leichter motivieren. So kann früher oder später auch das Lernen zu einem ganz alltäglichen Ablauf werden.
  4. Mit guter Laune geht vieles einfacher! Ohne lang zu erklären, kann sicher jeder nachvollziehen, dass eine Portion Witz und gute Laune viel mehr motiviert als Druck und Stress. Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
  5. Bei Lernspielen und Schulaufgaben alle potentiellen Ablenkungen beseitigen! Das Lieblingsspielzeug, der Fernseher oder der Computer haben bei Aufgaben und Lernspielen nichts verloren, so wird der Lerneffekt gemindert und natürlich auch die Motivation zum Lernen.
  6. Die Zeit für Schulaufgaben möglichst fest verabreden und mit liebevoller Konsequenz durchsetzen. Bedenken Sie, dass Ihr Kind auch Pausen braucht. In den Pausen ist Computer und Fernsehen jedoch nicht zu empfehlen, gehen Sie lieber an die frische Luft oder mit dem Hund Gassi.
  7. Optimieren Sie den Arbeitsplatz Ihres Kindes! So geht’s: Arbeitsplatzoptimierung für Schulkinder
  8. Durch kleine Aufgaben motivieren Sie Ihr Kind, auch wenn es vielleicht manchmal anders aussieht. Tisch decken, Müll zur Mülltonne bringen, den Hof kehren oder andere kleine Aufgabe, helfen Ihrem Kind seine Selbstständigkeit und dadurch auch indirekt seine Motivation zum Lernen zu trainieren.
  9. Eine Mitgliedschaft im Sportverein ist für Ihr Kind in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Es lernt im Team zu spielen, Dinge bis zum Schluss zu verfolgen und auch mit Niederlagen umzugehen.
  10. Vorbilder sind nicht nur Comichelden, Plüschtiere und große Geschwister, sondern auch Eltern. Verknüpfen Sie die positiven Eigenschaften der Vorbilder in Gesprächen mit Ihrem Kind. Zeigen auch Sie als Eltern, dass Sie an einer Sache (zum Beispiel bei der Hausarbeit) dranbleiben.
  11. Belohnungen motivieren Kinder! Werfen Sie jedoch nicht mit Belohnungen um sich, denn ansonsten wird Ihr Kind sicher den Reiz daran verlieren.
  12. Alltägliche kleine Spielchen helfen Ihrem Kind die Motivation zum Lernen einfach und spielerisch zu üben.  Das geht zum Beispiel durch Reaktions- und Rätselspiele, Bewegungsspiele, Memo-Spiele, Spiele bei denen das Kind Geschichten erzählen muss und viele andere Spielmöglichkeiten. (Übrigens: Die Spielesammlung „Findeflink“ vereint all diese Spielarten in einer Spielesammlung)

 

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