Kommunikation mit Kindern

Geschrieben von:Pakimo auf . Veröffentlicht in Allgemein, Sprachförderung

Klare Ansagen überzeugen …

In der Kommunikation mit Kindern oder Erwachsenen ist es wichtig, klare Ansagen zu machen. Eine klare Ansage bedeutet in diesem Fall nicht mein Gegenüber anzuschreien. Es geht auch anders. Mit kleinen Tricks und Kniffen können Sie Ihre eigene Kommunikation deutlich effektiver gestalten und Ihren Kindern noch besser mitteilen, was Sie wirklich wollen. Kinder brauchen klare Ansagen – liebevolle, klare Ansagen. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Kommunikation mit Kindern – Tipps und Tricks

Auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Die Tipps und Tricks sind Beschreibungen von optimalen Situationen. Natürlich kann man alle Empfehlungen nicht immer einhundertprozentig durchsetzen – gerade in der Kommunikation mit Kindern.

  1. Sagen Sie Ihrem Kind was es tun soll, und nicht was es nicht tun soll.  Diese erste einfache Regel klingt vielleicht seltsam, jedoch brauchen gerade Kinder die klare Ansage, was genau Sie tun sollen. Das Wort „nicht“ soll in diesem Fall natürlich  nicht als Unwort beschrieben werden, jedoch kann es in manchen Fällen die sprachlichen Ansagen komplizieren.
  2. Sagen Sie, wie es Ihnen geht und was Sie fühlen / möchten. Verkomplizieren Sie die Dinge nicht und lassen Sie in der Kommunikation mit Kindern die Kinder nicht raten, was Sie tun sollen. Sagen Sie konkret was Sie möchten und reden Sie nicht um den heißen Brei.
  3. Müssen muss ich gar nichts!“ Sicher gibt es Dinge die man tun muss und auch der Gebrauch des Wortes ist wichtig, um Wichtigkeiten deutlich zu machen. Jedoch wird dieses Wort gerade in der Kommunikation mit Kindern oft inflationär genutzt. Das Wort „müssen“ erzeugt bei Kindern, wie bei Ihnen auch, Druck.“Ich möchte, dass Du Dein Zimmer aufräumst, [weil..]“ klingt für ein Kind besser, als „Du musst Dein Zimmer aufräumen“!
  4. Alles was Du mir sagst, denke ich vorher!   Denken Sie bitte nicht an einen Elefanten … Automatisch denkt man an einen Elefanten. Wenn Sie Ihrem Kind also sagen es soll aufpassen, dass es nicht hinunterfällt, denkt Ihr Kind automatisch daran, wie es wäre hinunterzufallen. Besser ist hier zu sagen, dass es sich gut festhalten soll.
  5. „Ich bin ich und nicht man“ Man könnte doch einmal … Wenn Sie „Ich“ meinen, dann sagen Sie auch „Ich“! Ich-Botschaften wirken in der Kommunikation mit Kindern und allen anderen Menschen persönlicher und deutlicher.
  6. Vermeiden Sie Füllwörter  wie vielleicht, eigentlich, eventuell und mal. Diese Worte relativieren Ihre Aussage und machen sie weniger deutlich.
  7. Meinen Sie es ernst! Zeigen Sie Ihrem Kind wirkliches Interesse an dem, was es erzählt – auch durch Ihre Körpersprache!
  8. Kommunikation ist individuell! Alle Tipps verstehen sich auch nur als Empfehlungen. Sicher gibt es Situationen in der Kommunikation mit Kindern, in denen diese Tricks keine Anwendung finden.

Klare Ansagen in der Kommunikation mit Kindern helfen Ihren Kindern auch für den späteren Lebensweg. Pädagogen und Psychologen haben nachgewiesen, dass „gute Zuhörer“ auch später in der Schule und im Berufsleben erfolgreicher sind. Helfen Sie Ihrem Kind ein guter Zuhörer zu werden … Unser Tipp für Zuhause – so fördern Sie Kommunikation, Konzentration und die Schulvorbereitung Ihres Kindes ganz individuell: Das Gesamtpaket – die Lernspielkiste für Zuhause!

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